Oaxaca Schwarzschwanz - Klapperschlange

Crotalus molossus oaxacus ( GLOYD, 1948 )

Crotalus molossus oaxacus ist eine der farbenprächtigsten Unterarten von Crotalus molossus. Die Grundfarbe variiert stark zwischen hellbraun, goldbraun, goldgelb, rostbraun oder auch dunkelbraun. Das Typische Querbindenmuster wird mit dunkelbraunen Schuppen gebildet und ist hellbraun gefüllt. Umrandet wird das ganze wieder mit weißen bis sehr hellen  Schuppen. Auffällig ist die Kopfzeichnung, sowie die Details in den Flecken am Halsbereich. Die Kopfzeichnung erinnert an ein Gemälde, seltsam und wild gezeichnet oder gepunktet in hellem goldbraun bis dunkelbraun. Die charakteristische dunkle Schnauzenspitze ist auch bei dieser Unterart zu erkennen, dennoch nicht so ausgeprägt wie bei Crotalus molossus molossus.

 

Crotalus molossus oaxacus hat ein relativ kleines Verbreitungsgebiet und kommt in Zentral - Oaxaca und Puebla vor. Ebenfalls zu finden ist diese noch relativ seltene Unterart von Crotalus molossus in südlichen Regionen Zentral - Mexiko.

Die Gruppe, die ich halte kommt aus Tehuacan, Oaxaca.

 

Crotalus molossus oaxacus bevorzugt als natürlichen Lebensraum ebenfalls felsige savannenähnliche Gebiete mit Agaven, Kakteen, Trockenbüschen und unter anderem auch Kiefernwälder. 

Junges Weibchen von Crotalus molossus oaxacus

 

Bemerkenswert ist das rasante Wachstum dieser Klapperschlange. Ich halte die Tiere seit dem 04. Oktober 2015. Bis zum 14. Februar 2016 haben sich die Tiere bei normaler Fütterung dreimal gehäutet.

 

Normale Fütterung bedeutet alle 2 - 3 Wochen 1 - 2 adulte Mäuse. 

 

Für eine Klapperschlange ist das wirklich schnell. Dementsprechend ist eine frühzeitige Trennung der Geschlechter ratsam. Zu frühe Verpaarungen der Weibchen kann auch zum Tode führen, da die Tiere zwar eine gewisse Größe haben, aber von ihrer Entwicklung zur Fortpflanzung noch nicht so weit sind. Vor dem sechsten Lebensjahr kann jede Verpaarung ein gewisses Risiko mit sich bringen.

Crotalus molossus oaxacus bevorzugt als Beute Mäuse oder kleine Ratten. Hier ist auch wieder wichtig nicht zu große Ratten anzubieten, da diese Art dazu neigt es wieder auszuwürgen. 

 

Die Unterbringung ist wie bei Crotalus molossus nigrescens oder Crotalus molossus molossus vergleichbar. Die klimatischen bedingungen sind ebenfalls in etwa gleich und das Terrarium sollte auch groß genug sein, um ein Temperaturgefälle zu erreichen.

 

Diese Unterart kann eine Gesamtlänge von ca 120 - 140 cm erreichen.

Neu im Bestand:

 

Bothriopsis bilineata

Parias sumatranus

Trimeresurus insularis "blue"

Bothriechis schlegelii

Crotalus oreganus helleri

 

 

Informationen über diese Giftschlangen erhalten Sie unter:

 

SONSTIGE GIFTSCHLANGEN

Bothriopsis bilineata
Parias sumatranus
Trimeresurus insularis "blue"
Crotalus oreganus helleri
Bothriechis schlegelii